Grüne - an Industriekeramik interessiert

  
 

Christine Scheel besucht ESK Ceramics GmbH & Co. KG

Großtechnisch hergestellten Spezialkeramikprodukten galt das Interesse bei einem Besuch der Grünen-Bundestagsabgeordneten Christine Scheel beim Kemptener Unternehmen ESK Ceramics GmbH & Co.KG. Besonders die Vielfalt der Einsatzmöglichkeiten der Keramikprodukte beeindruckte die Politikerin aus Aschaffenburg, die vom Bundestagskandidaten Thomas Hartmann und dem Landtagsabgeordneten Thomas Gehring begleitet wurde.

Seit 1922 entwickeln Experten von ESK erfolgreich technische Keramiken, keramische Pulver und Oberflächentechniken für Kunden aus nahezu allen Schlüsselindustrien, berichtet der kaufmännische Geschäftsführer Clemens Kippes den Besuchern. Überall dort, wo es im Maschinenbau, in der Anlagentechnik oder beim Personenschutz auf höchste Belastbarkeit und geringes Gewicht ankomme, fänden immer mehr keramische Spezialentwicklungen Einsatz, erläutern die Experten bei ESK. Eine der Herausforderungen dabei sei es, so Kippes, "den hohen Energiebedarf der Keramikherstellung zu reduzieren und dadurch die Kosten mindern". Gerade in Anwendungsfällen wie diesem komme es darauf an, "den Anteil erneuerbar produziertem Stroms zu erhöhen und damit langfristig Kosten zu sparen und Umweltwirkungen zu minimieren", sagt dazu Bundestagskandidat Thomas Hartmann.

Auch die aktuelle Wirtschaftskrise nahm breiten Raum bei dem Gespräch ein, da das Unternehmen die Auswirkungen deutlich spüre und an einem Personalabbau nicht gänzlich vorbei komme, berichtet der Geschäftsführer. Dabei geht der Firmenchef nicht von einer raschen Erholung der Wirtschaft, sondern eher von einer langsamen Entwicklung aus. Da das Unternehmen seit 2004 eine 100%ige Tochter des an der US-Technologiebörse NASDAQ (CRDN) notierten Ceradyne, Inc. in Kalifornien ist und dadurch stabil finanziert ist, sei der Standort und die Zukunft jedoch gesichert. Was die Abgeordnete mit Zustimmung begleitet, denn "ein ausgewogener Mix aus verschiedenen Branchen und die Bestandssicherung großer Unternehmen in einer Stadt wie Kempten ist sehr vorteilhaft", so Scheel.

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