Transparente Anlagestrategie von Pensionsfonds ist gut für die Verbraucher
11.05.2005: Zur Anhörung im Finanzausschuss zu einem siebten Gesetz zur Änderung des Versicherungsaufsichtsgesetzes erklärt die finanzpolitische Sprecherin, Christine Scheel:
Nachhaltig anlegende Fonds haben in den letzten Jahren attraktive Renditen erzielt. Dies zeigt deutlich: Die Einhaltung von ökologischen, ethischen und sozialen Anlagekriterien ist auch ökonomisch vernünftig und zahlt sich aus.
Die Experten haben uns bestätigt: Eine Gleichbehandlung der betrieblichen mit der geförderten privaten Altervorsorge würde gleiche Wettbewerbsbedingungen schaffen, das Verbrauchervertrauen stärken und wäre nur mit geringfügigem bürokratischen und administrativem Aufwand verbunden.
Bei der Riester-Rente werden die Verbraucher schriftlich bei Vertragsabschluss sowie jährlich darüber informiert, ob und wie ökologisch, ethische und soziale Kriterien bei der Anlage ihrer Gelder berücksichtigt werden. Diese Berichtspflicht findet weit überwiegend Zustimmung bei den deutschen Verbrauchern und sie hat sich auch international längst durchgesetzt, zum Beispiel in Großbritannien, Frankreich, Belgien, Italien.
Wir wollen deshalb erreichen, dass die Verbraucher auch bei der betrieblichen Altersvorsorge künftig bei Vertragsabschluss sowie jährlich darüber informiert werden, ob und wie ökologische, ethische und soziale Anlagekriterien berücksichtigt werden. Diesen Vorschlag werden wir als ein Ergebnis der Expertenanhörung mit unserem Koalitionspartner beraten.





