Kleine und mittlere Unternehmen nicht höher belasten

Zu den Überlegungen in der Großen Koalition den Steuersatz für Spitzenverdiener zu erhöhen erklärt Christine Scheel, MdB:

Breitere Schultern können schwerere Lasten tragen. Es ist deshalb richtig, auch den Besserverdienenden einen Beitrag zur Finanzierung des Gemeinwesens abzuverlangen. Denn mehr soziale Ausgewogenheit ist dringend erforderlich.

Von einer Erhöhung des Spitzensteuersatzes sind auch Einkommensteuer zahlende Unternehmen betroffen. Diese Steuererhöhung für die kleinen und mittleren Unternehmen sind grundfalsch. Sie schwächen die Investitionskraft und gefährden Erhaltung und Schaffung von Arbeitsplätzen im Mittelstand. Deshalb müssen die kleinen und mittleren Unternehmen von dem höheren Steuersatz ausgenommen werden.

Intelligente Finanzpolitik muss jetzt positive Impulse für Investitionen und Beschäftigung setzen, damit die Konjunktur nicht abgewürgt wird.

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