Tor zum Spessart, Bayerisches Nizza oder einfach mein liebenswertes Aschaffenburg
Was macht Aschaffenburg so besonders für mich?
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Christine Scheel in ihrem Wahlkreis Aschaffenburg |
Vielleicht haben Sie einmal die Möglichkeit, sich Aschaffenburg am frühen Morgen zu nähern - der Blick auf das Schloss ist, egal aus welcher Himmelsrichtung man kommt, an jedem Tag ein anderer aber immer schön, auch bei Regen oder Nebel. Es verliert aus einer gewissen Entfernung dann die Schwere, die ein solch großes Bauwerk hat und fasziniert mich jedes Mal aufs Neue.
Und Aschaffenburg hat noch mehr zu bieten. Zahlreiche Museen mit wechselnden Ausstellungen ziehen nicht nur die AschaffenburgerInnen an, sondern freuen sich über kunstbegeisterte Gäste von weit her. Und spätestens seit das ZDF "Neues aus der Anstalt" zeigt, ist Urban Priol und sein Aschaffenburger Hofgartenkabarett deutschlandweit bekannt. MusikliebhaberInnen ist das Colos-Saal, einer der deutschen Musik-Clubs ein Begriff. Ausgehen in Aschaffenburg kann man aber auch völlig "sinnfrei". Zahllose Restaurants, Bistros, Bars, Cafes sollten jeden sein Lieblingslokal finden lassen. Und nicht nur in Biergärten kann man schöne Sonnentage und -abende genießen - die AschaffenburgerInnen sitzen gerne "auf der Straße".
Aschaffenburg heute
70.000 Einwohner hat Aschaffenburg und es werden mehr. Gerade junge Familien zieht es nach Aschaffenburg. Und dafür gibt es gute Gründe: Das Umland und die Stadt bieten Erholung und Sportmöglichkeiten in der Natur und auf dem Wasser; Grund-, Haupt- und Realschulen sowie 4 Gymnasien bilden den Nachwuchs aus und selbst eine Hochschule hat vor ca. 10 Jahren ihre Tore geöffnet. Die Nähe zu Frankfurt aber auch zahlreiche Unternehmen vor Ort bieten Arbeitsplätze. Und in Aschaffenburg lebt man und lässt man leben. Die Menschen sind freundlich, offen und gelassen. Dies in Kombination mit dem Kulturangebot und einer wunderschönen Natur macht Aschaffenburg zu meiner lebenswerten Heimatstadt.
Seit Jahrzehnten werden die Geschicke Aschaffenburgs von einem SPD Oberbürgermeister gelenkt. Der amtierende OB, Klaus Herzog, "regiert" ohne eine SPD-Mehrheit im Stadtrat. Bei der Kommunalwahl 2008 fielen nur 14 der 44 Sitze an die SPD, die CSU errang 17 Sitze, http//www.gruene-ab.de [Die GRÜNEN] sind mit 5 StadträtInnen, FDP und UBV mit je 3 und die Kommunale Initiative mit 2 RätInnen vertreten.
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Christine Scheel in Aschaffenburg |
Historisches
Die Alemannen gründeten Aschaffenburg im 5. Jahrhundert, wobei es erste Siedlungshinweise bereits in der Steinzeit gibt. Urkundlich erwähnt wird Aschaffenburg im Jahr 957. Vom 10. Jahrhundert bis 1803 ist Aschaffenburg Teil des Mainzer Kurfürstentums. Im Mittelalter bis zur Frühen Neuzeit waren Aschaffenburg und der sogenannte Bayerische Untermain "Oberstes Erzstift" des Kurfürstentums Mainz. In diesem bedeutenden Verwaltungssitz hielten sich die Erzbischöfe und Kurfürsten häufig auf. 1144 bekam Aschaffenburg die Markt-, 1161 die Stadtrechte.
Zwischen 1605-1619 wurde, als adäquater Aufenthaltsort das Schloss Johannisburg im Auftrag von Johann Schweikhard von Kronberg erbaut. Im 2. Weltkrieg wurde das Schloss stark beschädigt, aber heute erstrahlt das Wahrzeichen Aschaffenburgs wieder in seinem ursprünglichen Glanz! Ab 1803 bis 1810 wurde Aschaffenburg zur Hauptstadt des neu gegründeten Fürstentums Aschaffenburg. Als Ergebnis des Wiener Kongresses kam das Gebiet gemeinsam mit dem Großherzogtum Würzburg zu Bayern.
Gegen Ende des 2. Weltkrieges hatten Aschaffenburg als "Festung" und seine Umgebung unter großen Zerstörungen zu leiden und viele Menschen am Untermain bezahlten den NS Wahnsinn mit ihrem Leben. Die jüdische Gemeinde wurde von den Nazis ausgelöscht. Das Gedenken an die jüdische Gemeinde wird im Dokumentationszentum Wolfsthalplatz wach gehalten. Im September 2008 wurden, auch dank des engagierten Einsatzes der GRÜNEN Stadtratsfraktion, die ersten "Stolpersteine" vor den ehemaligen Wohngebäuden deportierter und ermordeter Menschen jüdischen Glaubens und des Widerstandes in Aschaffenburg verlegt. Nach dem Ende des 2. Weltkrieges gehörte Aschaffenburg zur amerikanischen Besatzungszone.





