Die Politik muss GRÜN sein und danach bestimmt sich die politische Farbenlehre

Jamaika im Saarland zeigt, was Grüne immer gefordert haben: die Politik muss grün sein und danach bestimmt sich die politische Farbenlehre und nicht umgekehrt. Grüne Politik ist in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Das eröffnet uns natürlich neue Koalitionsmöglichkeiten auch mit bürgerlichen Milieus. Es ist überflüssig zwei Wochen nach der Bundestagswahl über "Phantasie-Koalitionen" auf Bundesebene zu debattieren und potentielle Partner auszuschließen. Im Bund stehen jetzt vier Jahre eigenständige harte Oppositionspolitik gegen Atom- und Kohlelobbyismus an - egal in welchen Farben der daher kommt. Das Gewicht der grünen Fraktion ist deutlich gestiegen. Und dieses Gewicht werden wir auch brauchen, denn grüner Politik wird in den nächsten vier Jahren starker Gegenwind aus der schwarz-gelben Ecke entgegen blasen. Auch die anderen Fraktionen, außer den Sozialdemokraten, haben deutlich zugelegt. Es ist wichtig, dass wir Grüne trotzdem auf eigenständigem Kurs bleiben und uns weder ins rot-rote noch ins schwarz-gelbe Fahrwasser abtreiben lassen.

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