Rente: Diskussion schadet den Arbeitnehmern

13.08.2010: Christine Scheel äußert sich in einer Pressemitteilung in der Diskussion zum Renteneintrittsalter.

Die Rente mit 67 ist gesellschaftspolitisch sinnvoll und für die Zukunftsfähigkeit der Sozialversicherungen dringend notwendig, sie muss jedoch vernünftig ausgestaltet werden. Insbesondere die Linke zeigt wieder, dass sie nur am Populismus und nicht an einer finanziellen Stabilisierung der Rentenversicherung interessiert ist.

Die derzeitige Diskussion schadet insbesondere den Arbeitnehmern, weil sie den Druck von den Arbeitgebern nimmt, für altersgemäße Arbeitsplätze zu sorgen. Die Unternehmen müssen sich mehr Mühe bei der Integration der Älteren geben und sich um alternative Beschäftigungen kümmern. Die Bundesregierung muss die Erhöhung des Renteneintrittsalters mit sozial gerechten Programmen unterstützen. Hier hat man von Schwarz-Gelb noch zu wenig gesehen.

Die Debatte kann jedoch nicht davon ablenken, dass eine Garantierente zur Armutsbekämpfung im Alter nötig ist. Immer wieder erschreckende Zahlen zur steigenden Altersarmut müssen endlich ein Handeln der Bundesregierung nach sich ziehen.

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