Was bedeuten mir die Berge...?

Ararat, Olymp, Horeb, Kailas, Fudschiyama, Kangchendzönga, Andechs, Hesselberg - Heilige Berge alle miteinander. Mit ganz unterschiedlichen Mythologien. Heiligkeit der Berge ist interreligiös. In Europa sind sie überwiegend christlich geprägt, nicht selten mit heidnischem Ursprung, in den Alpen meist katholisch, in Franken eher evangelisch. Die Gipfel und die Kirchen zu ihren Füßen.

Auf den Bergen ist man näher bei Gott. 1000, 2000 Meter oder in Nepal auch mal 8000 Meter. Mehr nicht. Nicht viel angesichts der Unendlichkeit und Ewigkeit Gottes. Auf den Gipfeln ist Ruh. Zumindest noch auf einigen. Meditative Stille stellt sich leicht ein, wenn nicht gerade ein eiskalter Wind pfeift oder ein Gewitter aufzieht.

Von oben sieht man besser. Alles wird klein, fern, scheint bedeutungslos, was unten so wichtig war und wieder wird. Ausrücken, Auszeit nehmen, ausruhen. Hektik, Sorgen, Geschäftigkeit, Lärm und Eitelkeiten unten lassen. Das ist möglich, wenn man es nicht gerade in einer Eventhochburg der Fremdenverkehrsbergeseilbahnapreskivergnügungsindustriezentren versucht. Also probieren wir es anderswo.

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